Smartfood – Power aus dem Pausenbrot

München, 07. Dezember 2010 - Mehr als ein Drittel aller Deutschen gibt an, dass die Arbeit der Hauptgrund ihrer schlechten Ernährungsgewohnheiten sei. Gehören Sie auch dazu? Fast jeder kennt das Biotief nach einem schweren Mittagessen, welches zwischen zwei Terminen eilig verschlungen wird. „Was und wie wir essen, trägt entscheidend zu unserer Leistungsfähigkeit bei“, erklärt Maria Pareth, Autorin des Beck kompakt-Ratgebers „Smartfood“ (Verlag C.H.Beck). Sie ist sich sicher: „Wer clever is(s)t, kann die Konzentration verbessern, mit mehr Energie den Arbeitsstress bewältigen und hat mehr Schwung für den Feierabend.“

Niemand käme auf die Idee, ein Auto ohne Treibstoff fahren zu wollen. Doch genau das muten viele Menschen jeden Morgen ihrem Körper zu. „Über Nacht sind die Energiereserven verbraucht, so dass die Depots aufgefüllt werden müssen“, mahnt Maria Pareth. Ein Frühstück mit Baguettes und Croissants bringt da leider nicht viel, denn sie sättigen nur kurz und der Hunger kommt schnell zurück. „Besser sind Vollkornprodukte und Müsli“, empfiehlt die Köchin aus Leidenschaft. „Sie stecken voller positiver Inhaltsstoffe.“ So gerüstet bleibt man bis zur Mittagspause leistungsfähiger.

 

Nun gilt es, eine leichte Mahlzeit zu sich zu nehmen. „Belegte Brote sind wieder voll in Mode“, berichtet die Autorin. „Wer sein Vollkornbrot mit vielen frischen Zutaten wie gekochten Eiern, Gurken, Radieschen, Paprikastreifen und Tomaten aufhübscht, macht schon sehr viel richtig.“ Als Faustregel gilt: „Je bunter die Mahlzeit, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass möglichst viele wertvolle Inhaltsstoffe in ihr enthalten sind.“ Auch Wurst, Räucherfisch und Käse sind erlaubt. Besonders eignen sich Schinken, Roastbeef, Lachs, Makrele oder Frischkäse, der in der Regel einen geringen Fettanteil hat.

 

Der Arbeitstag geht zu Ende - wer sich bis zu diesem Punkt à la Smartfood ernährt hat, dem steht mit Sicherheit ein schwungvoller Start in den Feierabend bevor. Beim Abendessen sollte man Vollkornprodukte besser meiden, um die Verdauung nachts nicht zu sehr zu belasten. Das Fundament für die abendliche Mahlzeit bilden stattdessen Salat oder Gemüse, wobei man bei letzterem durchaus auch Tiefkühlkost verwenden kann. „Allerdings sollte es nur das reine Gemüse sein, ohne Sahnesoße oder Butter“, warnt Maria Pareth. Dazu Reis, Nudeln oder Kartoffeln, die auf leckere Art Kohlenhydrate ins Spiel bringen, außerdem etwas Fisch oder Fleisch.

 

„Bei allem gilt: Was gut ist, hängt auch von der Tagesform und dem eigenen Geschmack ab. Ob Salat-Liebhaber, Suppenkasper oder Brotzeit-Typ - wer seine Essgewohnheiten dauerhaft ändern will, sollte dabei die eigenen Vorlieben unbedingt berücksichtigen“, rät die Autorin. Wer sich bewusst für eine leistungsorientiertere Ernährung entscheidet, dem wird es leichter fallen, dies auch im Alltag umzusetzen.

 

Maria Pareth, Smartfood Bewusst essen - mehr leisten, Reihe Beck kompakt, Verlag C.H.Beck, 2010, 128 Seiten, kartoniert € 6,80, ISBN: 978-3-406-60845-2,

www.beck-shop.de/796804

 

 

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