Gehalt, Honorar, Preise: Wie Sie bekommen, was Sie wollen

München, 21. Oktober 2010 – Ob im privaten oder beruflichen Bereich: Oft müssen wir um Geld verhandeln. Doch Geld hat seine eigene Psychologie. „Wenn Sie an Ihrem Wert zweifeln, riecht das Ihr Gegenüber meilenweit“, weiss Claudia Kimich, Preisagentin und Autorin des neuen Beck kompakt-Ratgebers „Um Geld verhandeln“ (Verlag C.H.Beck). Nur warum fällt es vielen Menschen so schwer, ihre Wunschbezahlung bei Gehaltsverhandlungen und Honorarvereinbarungen durchzusetzen?

„Die Redensart ,Über Geld spricht man nicht’ verrät eigentlich schon alles“, erklärt Claudia Kimich. „Wer in privater Runde fragt ,Wieviel verdient Ihr denn so’ wird meist betretenes Schweigen ernten.“ Dabei ist es für die eigene Einschätzung wichtig, über Einkommensstrukturen auf dem Laufenden zu bleiben. „Nutzen Sie Lohnspiegel im Internet sowie Netzwerke, in denen Sie außerhalb Ihres direkten Umfeldes über Gehälter reden können“, empfiehlt die Autorin.

Persönliche Überzeugungen, sogenannte Glaubenssätze, blockieren viele beim Verhandeln um Geld: So viel darf ich nicht verlangen. - Dieser Stundensatz ist unanständig. - Ich mache meine Arbeit doch gern. Gedanken, die jeder kennt. Sie sind bequem, geben uns aber auch Halt. Doch wer erfolgreich verhandeln will, dem rät Claudia Kimich, seine Einstellung zu ändern: Ich verkaufe meine Leistung zu angemessenen Preisen und werde mein Leben genießen. – Ich mache meine Arbeit gern und verdiene gutes Geld damit. „Gewinnen Sie Klarheit über Ihre Ziele und formulieren Sie Ich-Botschaften.“

Kommt es zur Verhandlung, ist es hilfreich sein Gegenüber einordnen zu können. Handelt es sich um einen Machtmenschen, Gewinnmaximierer, Entertainer oder loyalen Unterstützer? Wer weiß, wie sein Verhandlungspartner tickt, hat größere Chancen, die gesteckten Ziele zu erreichen. 

Die Verhandlung ist gelaufen. Ist Ihre Strategie aufgegangen? „Nehmen Sie sich Zeit und schreiben Sie alles auf – Gutes wie Schlechtes“, empfiehlt Autorin Claudia Kimich. Denn schon jetzt heißt es, für das nächste Mal optimal vorzuarbeiten. Das Positive behalten und ausbauen - das Negative überdenken und verbessern. Die nächste Verhandlung kommt bestimmt. 

Claudia Kimich, Um Geld verhandeln, Reihe Beck kompakt, Verlag C.H.Beck, 2010, 128 Seiten, kartoniert € 6,80, ISBN: 978-3-406-60839-1, www.beck-shop.de/796798

Pressekontakt
Verlag C.H.Beck oHG
Karen Geerke
Tel. (089) 381 89-512
Fax (089) 381 89-480
E-Mail: Karen.Geerke@beck.de
Internet: www.presse.beck.de