28.08.2026
Heute: Prof. Dr. Paulina Starski an ihrem Schreibtisch im Institut für Deutsches, Europäisches und
Internationales Öffentliches Recht der Universität Freiburg.
Veröffentlichungen bei C.H.BECK u.a.:
Schmahl / Starski, Charta der Vereinten Nationen: UN-Charta (erscheint Dezember 2026)
von Münch / Kunig, Grundgesetz Kommentar: GG, 8. Auflage, 2025
v. Kielmansegg / Terhechte / Weingärtner, Handbuch der Streitkräfte, 2025
Huber / Voßkuhle, Grundgesetz: GG, 8. Auflage, 2024
28.08.2026
Unsere Autorinnen und Autoren verbringen viel Zeit mit dem Verfassen ihrer Manuskripte.
In dieser Rubrik zeigen sie uns ihren Arbeitsplatz sowie Dinge, die sie beim Schreiben umgeben.
1. Die Holzskulptur »Mut« habe ich im Anschluss an mein abgeschlossenes Habilitationsverfahren an der Bucerius Law School überreicht bekommen. Im großen Format ziert die Skulptur auch den Campus der Bucerius. Mir ihr verbinde ich eine schöne und prägende Studienzeit sowie die Anfänge meiner
wissenschaftlichen Laufbahn. Sie erinnert mich zudem daran, kleinen und großen Herausforderungen stets mit Tatendrang und Mut zu begegnen.
2. Mein Tag startet mit Zeitungslektüre – am liebsten in physischer Form. Neben der FAZ ist die New York Times mein Favorit.
3. Im Hintergrund ist ein Diplom meines verstorbenen Großvaters zu sehen. Er kam aus ökonomisch prekären Verhältnissen, war hochbegabt, hat als einziger aus seiner Familie studiert und war zu späterer Zeit als Rechtsanwalt sehr erfolgreich. Er hat mein Denken stark geprägt und auf beeindruckende Weise unter Beweis gestellt, dass sich Menschlichkeit und Empathie einerseits sowie Durchsetzungsvermögen
andererseits nicht ausschließen.
4. Im Hintergrund findet sich eine Abbildung des UN-Hauptquartiers in New York. Ein großer Teil meiner Forschung und Lehre widmet sich dem Völkerrecht, das derzeit eine seiner schwersten Bewährungsproben erlebt.
5. Meine beiden Söhne schenken mir gerne Lego-Blumen, da ich überhaupt keinen grünen Daumen habe.
6. Wichtige Vorträge und Publikationen bereite ich handschriftlich vor und markiere zentrale Gedanken mit Post-Its. Zwar leben wir in Zeiten umfassender Digitalisierung und einer KI-Revolution, ich habe aber das Gefühl, dass ich Gedanken ganz anders verarbeite und internalisiere, wenn ich sie handschriftlich notiere. Mittlerweile habe ich auch Empirie gefunden, die diesen besonderen Konnex zwischen Gehirn und Hand belegt.
7. Das Fernglas ist ein Geschenk meiner Großmutter väterlicherseits. Es steht repräsentativ für meine Lust, in die Ferne zu blicken und Dinge zu sehen, die aufden ersten Blick nicht erkennbar sind.
Dieser Beitrag erschien zuerst in unserem Kundenmagazin beck.inside. Sie können das Magazin hier kostenlos abonnieren.