Faszination „Apple“: 50 Jahre Erfolgsgeschichte

12.05.2026

In „Apple: Die ersten 50 Jahre“ erzählt David Pogue die bewegte Geschichte eines der faszinierendsten Unternehmen unserer Zeit. Dafür hat er 150 Schlüsselfiguren interviewt und so manches erfahren, das nicht ganz dem Mythos Apple entspricht. Vor allem jedoch ist Pogues Buch eine epische Erzählung über ein Unternehmen, das nicht nur sich selbst immer wieder neu erfunden hat, sondern Geräte erschuf, die unsere Art zu kommunizieren, zu konsumieren und zu erschaffen grundlegend geprägt haben.

1976 gegründet nähert sich Apples Jahresumsatz 50 Jahre später 400 Milliarden Dollar – mehr als Meta, Netflix und Intel zusammen. 27 Prozent der Weltbevölkerung nutzen heute Apple-Produkte. Das entspricht 2,2 Milliarden Menschen – wäre es ein Land, wäre es das bevölkerungsreichste der Erde, größer als Indien oder China. Diese Zahlen sind beeindruckend, das größte Wunder jedoch ist, dass Apple überhaupt noch existiert. Eng verbunden ist dieser Erfolg mit einem Namen: Steve Jobs. Er war zwar weniger als die Hälfte dieser ersten 50 Jahre bei Apple, doch die meisten unternehmerischen Konstanten lassen sich auf ihn zurückführen: Einfachheit, Schönheit und Design. Das gesamte Produkt selbst zu bauen, den Fokus auf sehr wenige Produkte zu legen. Geschlossene Systeme. Geheimhaltung. Die Formel scheint aufzugehen, wenn man bedenkt, dass alles mit zwei jungen Männern begann, die Platinen verhökerten.

Es gab dunkle Zeiten, ohne Steve Jobs, in denen das Unternehmen zerfiel. Keine sechs Wochen vor der Insolvenz versuchte das Management verzweifelt, Apple zu verkaufen und bot die einst verehrte Marke zu Flohmarktpreisen an. Niemand wollte sie haben. Dann kehrte Jobs zu Apple zurück und brachte alles in einem einzigen Jahr in Ordnung. Was immer man von Steve Jobs halten mag – er hat die größte Wende der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte hingelegt.

Und stimmen all die Mythen und Geschichten? „Apple hatte mit diesem Buch nichts zu tun und hat es vor der Veröffentlichung nicht gesehen, gewährte mir aber Zugang zu vielen seiner aktuellen Führungskräfte und Designer“, erklärt David Pogue. „Wie man sich vorstellen kann, bekam ich ein gewisses Maß an Selbstbeweihräucherung und Abrechnungen zu hören, was mich nicht interessierte. Es gab aber auch einige fantastische und verblüffende Geschichten zu den Anfängen, die mich sehr wohl interessierten“. Hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass:
• Apple nicht in einer Garage startete.
• Apple das vierte gemeinsame Geschäftsvorhaben von Steve Wozniak und
Steve Jobs war.
• es einen dritten Gründer gab.
• Steve Jobs nicht Apples erster CEO war – und auch nicht der zweite, dritte
oder vierte.
• Steve Jobs den Macintosh weder erdacht noch benannt hat; tatsächlich
drängte er den Mann hinaus, der beides getan hatte.
• John Sculley Steve Jobs nicht gefeuert hat.
• das Tablet vor dem Telefon kam.
• Jobs nie jemanden gefeuert hat, den er gerade erst im Aufzug getroffen hatte.
Und er hat die ≫Think Different≪-Werbung nicht geschrieben.

Apples Geschichte ist eine faszinierende Erzählung von hektischen, durchwachten Nächten und kreativer Rebellion. Von unglaublichen Erfolgen und lehrreichen Fehlschlägen. Von witzigen, idealistischen, unheimlich klugen Workaholics – mittlerweile fast drei Generationen von ihnen –, die die Welt verbessern wollten. Und so handelt „Apple: Die ersten 50 Jahre“ nicht nur von Management, Marketing und Strategie, sondern vor allem von Kreativität, Antrieb und Besessenheit. Und davon, wie Steve Jobs Apple zweimal gründete, zweimal verließ und schließlich eines der erfolgreichsten, einflussreichsten, umstrittensten, verhasstesten und beliebtesten Unternehmen der Menschheitsgeschichte hinterließ.


David Pogue
Apple: Die ersten 50 Jahre
Verlag Franz Vahlen, München
2026, 647 Seiten, Softcover
€ 39,80 [D], ISBN 978-3-8006-8060-3

Zum Abdruck frei. Belegexemplare erwünscht.
Für Verlosungsaktionen stellen wir Exemplare des Buchs zur Verfügung

Pressekontakt

Kathrin Moosmang

Tel:+49 89 381 89 666

Kathrin.Moosmang@beck.de

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